SoLa - Husch i Busch


Unsere Schar ist gut in Forel FR angekommen. Nach einem Jahr auf hoher See, haben unsere Entdecker endlich Land entdeckt. Sie haben sich auf einer kleinen Insel niedergelassen und probieren nun denn Alltag mit Hilfe der guten Ureinwohner Gulilander zu meistern. Jedoch gibt es ein zweites Ureinwohnervolk; die Kinokesen. Diese sind nicht so angetan von den neuen Wundernasen auf ihrer Insel. Nachdem die Entdecker ihre Zelte bezogen und das Zeltdorf kennengelernt haben, erkundeten sie die Insel.  Am Abend gab es bereits die erste Auseinandersetzung der zwei Urvölker. Man hat sich dann aber darauf geeinigt, dass die Gulilander das "Lagerschwösterli" einführen durften, die Kinokesen jedoch ihre magische Spionfrucht ins Spiel brachten. Wir sind gespannt, was die nächsten Tage bringen. 

Die Gulilander und die Kinokesen liefern sich einen spannenden Kampf im Wald. Die Mädchen des Blaurings unterstützen, ganz fair natürlich, beide Urvölker. Die Kinokesen sind am Ende des Tages sehr beeindruckt und haben die Neuankömmlinge wieder etwas mehr akzeptiert.

Die Kinokesen haben die Blauringschar bis anhin in Ruhe gelassen. Jedoch haben sie angekündigt, dass dies nur so bleiben wird, falls die Entdecker sich ihrer Lebensart anpassen werden. Aus diesem Grund macht sich die ganze Schar mit allen 41 Mädchen auf, Richtung Gletterens ins Pfahlbauerdorf. Dort lernen sie, wie man einen Speer richtig benutzt und wie die Menschen früher gelebt haben. Nach diesem lehrreichen Abenteuer führt uns der Weg weiter bis nach Portalban. Dort angekommen, dürfen wir eine coole Schifffahrt bis nach Estavayer - le - Lac geniessen. Müde aber glücklich nehmen wir den letzten Abschnitt bis zurück auf den Lagerplatz unter die Füsse.

Es erwartet uns eine grosse Überraschung am Morgen. Alle Ureinwohner sind verschwunden. Das 15-er Team leitet die Mädchen sicher durch den Tag, so dass wir bis am Abend erfahren, dass eine grosse Gefahr in Anmarsch ist. Die Ureinwohner haben dies gespürt und sind verschwunden. Die einzige Nachricht, welche sie hinterlassen haben, beinhaltet eine rätselhafte und auch etwas unverständliche Warnung.

Nun haben auch die Entdecker begriffen, wieso plötzlich alle Ureinwohner verschwunden sind. Der Zorn der Götter wurde geweckt und der Vulkan der Insel droht auszubrechen. Die 1. - 4. Klasse macht sich auf Richtung Payerne, die 6. Klasse Richtung Cheyres, die 1. & 2. Oberstufe Richtung Murten und das 15er Team Richtung Yverdon - le- Bains. Ihre Aufgabe ist es, ein Opfer für die Götter zurück zu bringen. So nimmt die 2- Tages- Tour ihren Lauf und wir treffen uns alle am Samstag wieder in der Badi in Estavayer- le- Lac. Jede Gruppe hat einen Gegestand mitgebracht, welcher ihre 2- Tages- Tour widerspiegelt und erzählen  bei der Opfergabe etwas über ihre Reise. Die Götter konnten so beruhigt werden, dass wir wieder auf unsere Insel zurückkehren können. Jedoch begleitet uns das 15er- Team nicht zurück auf den Lagerplatz, sondern absolviert die alljährliche Leiteraufnahme. Wir sind stolz, dass wir vier neue Leiterinnen in unser Team aufnehmen dürfen.

Nach der strengen Reise in diverse Richtungen und nach einem abendlichen Sommergewitter. Gehen wir den Sonntagmorgen ruhig an. Der Start in den Tag beginnt mit einem ZmoZmi, gefolgt von Ateliers. Ob ein entspannendes Schlammbad, eine selbstgebaute Hängematte, frisch gemixte Drinks, selber gegossene Gipsformen, selbst gezeichnete Hennatattoos oder selbst geknüpften Bändeli bleibt kein Wunsch offen. Es dürfen sich alle aussuchen, was gerade passend scheint. Am Nachmittag drehen plötzlich sämtliche Dschungeltiere durch. Ein völlig aggressiver Bär hat den Häuptling der Gulilander entführt und bewacht nun diesen. Die tapferen Blauringgirls müssen sich von einem völlig verwirrten Tier zum nächsten durchfragen, bis sie schlussendlich den Bär entzaubern können. Der Bär ist sehr dankbar, entschuldigt sich bei sämtlichen Inselbewohner und lässt den Häuptling der Gulilander frei. Nach diesem anstrengenden Nachmittag bringt unsere Präses mit ihrem Block etwas Ruhe in die Runde. Von spielerischen Komplimenten bis hin zu spannenden Facts zum Dschungel gibt immer wieder etwas zu lernen. Nun hoffen wir, dass die Ruhe bleibt. Obwohl die Stimmung im Dschungel noch etwas angespannt ist, was wohl als nächstes auf uns zukommt....

Die bereits gespürte Unruhe hat sich bestätigt. Mitten in der Nacht, weckten völlig verwirrte und verirrte Dschungeltiere alle Kinder und holten sie aus ihren Schlafsäcken. Nachdem wir das stärkste Licht auf unserem Lagerplatz gefunden und die Tiere retten konnten, konnten auch wir wieder in unsere Zelte kuscheln. Die Nacht wurde dementsprechend kurz.

Am Morgen geht es Schlag auf Schlag weiter. Kaum haben wir uns dem Zmorgen gewidmet, wurde auch schon ein halb schlafender Schiffsbrüchiger angespült. Es ist ein Bewohner der Nachbarinsel, welcher auf der Suche nach seinem vergrabenen Rezept ist. Auf seiner Insel ist plötzlich eine seltsame Schlafkrankheit ausgebrochen und er ist der einzige der sich noch einigermassen retten konnte. Am Morgen suchen wir die Flagge, welche das Versteck des Rezeptes verrät. Am Nachmittag folgen dann die Zutaten, welche wir über die ganze Insel verstreut zusammen suchen müssen. Nach der Brieflitime ist dann der Tag auch schon wieder zu ende und wir kuscheln uns noch ein letztes mal in unsere Zelte. Ab morgen steht bereits wieder der Abbau auf dem Programm und wenn es die Götter gut mit unserer Insel meinen, werden wir die aller letzte Nacht im Freien verbringen.